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" Wir stehen in jeder Sekunde
vor einer Weggabelung:
Der eine Weg führt uns zur Unbewusstheit,
der andere zur Bewusstheit,
der eine zur Abwesenheit,
der andere zum Gegenwärtigsein -
der eine zu äußeren Erfahrungen
und der andere zum wirklichen Erfahren."
(Charlotte Joko Beck)


Qualität und Anspruch der Ausbildungen und Workshops

Auf Anspruch und Qualität unserer Ausbildungen legen wir größten Wert. Gerade durch die familiäre, sehr persönliche und herzliche Atmosphäre in unseren Ausbildungsgruppen kann auf jede Teilnehmerin individuell und intensiv eingegangen werden. Im Laufe unserer langen Unterrichtspraxis haben wir festgestellt, dass kleine Gruppen von 2 bis 3 Teilnehmerinnen bereits um ein Vielfaches schneller und effektiver lernen, als es bei Gruppen von 8 oder mehr Teilnehmerinnen der Fall ist. Bei größeren Gruppen geht der Einzelne schnell verloren, Lernen findet langsamer und weniger intensiv statt.
Ich als Dozentin bin bei kleinen Gruppen "ganz nah dran" am Übungsgeschehen. Insbesondere beim Erlernen der komplexen Marma- und Vitalpunktmassage hat sich dies als ungeheuer wertvoll erwiesen.
Aber auch bezüglich des persönlichen Wachstums der angehenden Therapeutin oder Yoga-Lehrerin ist  es von großem Vorteil, den Unterricht in überschaubaren Gruppen abzuhalten.
Die Person der Therapeutin oder Yoga-Lehrerin selbst ist es, die den wichtigsten Einfluss auf die Massage-, Heil-  oder Lehrtätigkeit hat. Nur was wir selbst besitzen und in uns tragen, können wir auch an andere weiter geben. Nur wer selbst innerlich frei und ge-heilt ist, kann anderen Menschen Genesung oder Entspannung schenken.

Eine gute Massage oder Yogastunde steht und fällt daher mit der Person des Therapeuten oder Lehrers. Diese Weisheit wurde bereits in der Charaka Samhita, einer der ältesten ayurvedischen Schriften gelehrt.

Daher sehen wir unsere Ausbildungen immer auch als eine Chance an, sich selbst zu begegnen, und in jenen Bereichen des eigenen Seins und (Er-)Lebens Heilung geschehen zu lassen, in denen eine innere Harmonie verloren gegangen ist.
Eine oberflächliche Aneinanderreihung von zusammenhanglosen Techniken werden Sie bei uns nicht finden. Wir nehmen unsere Verantwortung und die unserer Schülerinnen sehr ernst und freuen uns auf den Menschen, der mit uns zusammen lernt und wächst.


Verbandszugehörigkeit und rechtliche Belange

Nach deutschem Recht gibt es gegenwärtig keine einheitlichen Richtlinien für Ayurveda- und Yogalehrer-Ausbildungen. Vom 2-tägigen Abhyanga-Kurs bis hin zu langjährigen und überteuerten Ausbildungsangeboten ist alles zu finden. Für Ayurveda- und Yogalehrer-Ausbildungen kann daher kein staatlicher Abschluss gemacht werden. Einige große Institute und Berufsverbände bieten eine vom Verband oder von einem Arzt abgenommene Prüfung an, mit dem Zertifikat "ärztlich geprüfter Ayurveda-Therapeut". Wenngleich diese Abschlüsse auf eine gute Schulung der Teilnehmer schließen lassen und auch sehr wohlklingende Bezeichnungen haben, werden sie den Absolventen keine Vorteile rechtlicher oder beruflicher Art bringen.
Therapieren und diagnostizieren darf laut Gesetz nur, wer Arzt ist oder eine staatliche Anerkennung zum Heilpraktiker hat. Die Bezeichnung "Therapeut" bzw. "Ayurveda-Therapeut " ist hingegen nicht geschützt und jeder darf sich theoretisch so nennen. Wir empfehlen unseren Schülerinnen daher, solange sie keine HP-Erlaubnis besitzen, eine andere Berufs- oder Tätigkeitsbezeichnung zu wählen (z.B. "Ayurveda-Masseurin" oder "Ayurveda-Beratung"), um dem Klienten keine missverständlichen Botschaften zu übermitteln.
Wir haben beobachtet, dass einige  Ausbildungs-Institutionen und Berufsverbände ihre Absolventen über diese rechtliche Situation nicht ausreichend aufklären. Oft wird mit verlockenden Berufsbezeichnungen auf Zertifikaten geworben, die vor dem rechtlichen Standpunkt nicht unbedenklich sind, und Absolventen sogar dazu veranlasst haben, mit "Ayurveda-Therapie" zu werben, die sie nach dem Gesetz nicht ausführen dürfen.
Wir sind daher sehr bemüht, über die rechtliche Situation und über eventuelle aktuelle Veränderungen in der Gesetzeslage immer wieder aufzuklären. 
Darüber hinaus haben wir die Erfahrung gemacht, dass Qualität sich letztlich durchsetzt und unsere Schülerinnen ausgezeichnete technische wie menschliche Qualifikationen aus unseren Ausbildungen mitnehmen und entsprechend erfolgreich mit dem Gelernten arbeiten.

Unabhängig von einer staatlichen Anerkennung von Ayurveda- und Yoga-Ausbildungen entstanden in den letzten Jahren und Jahrzehnten verschiedene Berufsverbände für Ayurveda-Praktiker und Yogalehrer. Allerdings sind ein Großteil dieser Berufsverbände an bestimmte Ausbildungsinstitutionen gekoppelt und vertreten hauptsächlich die Belange ihrer eigenen Absolventen. Wer seine Ausbildung in anderen Schulen oder gar im Ausland gemacht hat und keinen exakten Stundennachweis erbringen kann, hat es schwer, in den Berufsverband aufgenommen zu werden. Wer zum Beispiel im Ursprungsland von Ayurveda und Yoga, in Indien unterrichtet wird, bringt manchmal nicht die in Deutschland erwünschten Diplome und Bescheinigungen mit, wenngleich sein Wissensstand und seine innere Entwicklung vielleicht weitaus größer sind, als bei einem in Deutschland unterrichteten Absolventen. Daneben besteht ein großer Unterschied darin, ob ein Ayurveda- oder Yogaschüler Einzel- oder Kleingruppen-Unterricht erhielt, oder in Gruppen von 20 oder mehr Schülern unterrichtet wurde. Oft wird von Berufsverbänden leider nicht das wirkliche Wissen und die Qualifikation eines angehenden Mitgliedes geprüft, sondern es muss lediglich eine Mindestzahl an Ausbildungsstunden vorgewiesen werden. Vor allem wenn es um einen angehenden Yogalehrer geht, ist unserer Meinung nach die innere Reife, das Wissen und die persönliche und spirituelle Entwicklung des Einzelnen nicht nach Stunden zu bemessen und zu beurteilen.
Bestimmte andere Berufsverbände haben weniger strenge Aufnahmekriterien, vertreten jedoch eine ganz bestimmte Weltanschauung und Ideologie, mit der sich wiederum nicht jeder Schüler oder Klient anfreunden kann.

Hinzu kam, dass plötzlich bestimmte Schulen für sich das alleinige Monopol einer Anerkennung ihrer Ausbildung durch die IHK beanspruchten; leider zu völlig indiskutablen und enorm überteuerten Preisen. Die leise Vermutung machte sich breit, dass im Bereich der Yoga- und Ayurveda-Schulen immer mehr der Konkurrenzkampf und der Kommerz an erste Stelle rückte, leider auf Kosten der Authentizität und letztlich auch auf Kosten der Schüler.

In internen Kreisen, unter Ayurveda-Therapeuten und Yoga-Ausbildern wurden diesbezüglich in den letzten Jahren und Monaten lange Diskussionen geführt. Viele engagierte Therapeuten und Ausbilder konnten sich mit den bestehenden Verbänden nicht identifizieren. Der Wunsch, die Qualitätsstandards von Ayurveda- und Yoga-Ausbildungen zu sichern und zu erweitern konnte nicht mit der Verbandspolitik der bestehende Verbände in Einklang gebracht werden. Dies war der Beweggrund für Ingo Schmidt-Philipp, dem Betreiber von abhyanga.de einen neuen, unabhängigen Berufsverband, den UBAI zu gründen.


UBAI (Unabhängiger Berufsverband für Ayurveda und Indigene Medizin)
Der UBAI engagiert sich in großem Maße für Qualitätsstandards, sowohl von Ayurvedatherapeuten als auch von Yogalehrern und beteiligt sich rege an allen Diskussionen um eine Anerkennung der Ausbildungslehrgänge seiner Mitglieder durch die IHK oder andere offizielle Stellen.

Für die Zukunft sind sicherlich noch einige Veränderungen der Gesetzeslage bezüglich medizinischer und präventiver Gesundheitsberufe zu erwarten. Durch die Mitgliedschaft im UBAI ist Ayurveda für Frauen jedoch nah dran am aktuellen Geschehen und an allen gesetzlichen Neuerungen. Auf diese Weise sind wir stets auf dem neuesten Stand, und bieten unseren Schülerinnen neben inhaltlicher Qualität auch die bestmöglichen rechtlichen Voraussetzungen und Informationen.


 


 

 


 

Ayurveda für Frauen  |  frauengesundheitspraxis@web.de