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" Gutes und schlechtes Leben,
glückliches und unglückliches Leben,
das, was dem Leben zu- bzw. abträglich ist,
das Maß des Lebens und seiner Komponenten
und das Leben selbst -
wo all das erklärt wird,
das nennt man Ayurveda."
(aus der Charaka Samhita)

                          
Was ist Ayurveda???

Ayurveda kommt aus Indien, bedeutet 'Lehre vom Leben' und ist das älteste uns bekannte Gesundheitssystem. Die ayurvedische Medizin baut nicht nur auf das Kurieren von Krankheiten, sondern vielmehr auf eine bewußte Gesundheitsvorsorge und eine Lebensweise, welche die innere Harmonie des Menschen erhält oder wiederherstellt. Körper, Geist und Seele sind keine voneinander getrennten 'Maschinen', sondern sie arbeiten unvorstellbar fein und exakt aufeinander abgestimmt zusammen. Nach der ayurvedischen Philosophie sind die Elemente Luft & Äther (Vata), Feuer (Pitta), und Wasser & Erde (Kapha) in jedem Menschen von Geburt an in unterschiedlichen Konzentrationen vorhanden. Gemäß dieser Grundkonstitution neigen wir vermehrt zu bestimmten, den Elementen zugeordneten, gesundheitlichen Störungen. So leidet Vata oft unter Trockenheit, Kälte, Leichtigkeit, Verstopfung, Schmerzzuständen und Nervosität. Pitta neigt zu Hitze, Entzündungen, Hautausschlägen, Übersäuerung und Aggressionen. Kapha hat einen trägen Stoffwechsel und tendiert zu Übergewicht, Ödemen, Erkältungen, Verschleimung und Antriebslosigkeit. 
Wer seine Konstitution kennt, kann durch eine entsprechende Lebensweise, durch eine auf den eigenen Typ abgestimmte Ernährung, durch ayurvedische Massagen oder andere sanfte Methoden, die aus der Balance geratenen Elemente harmonisieren. Dadurch ist es möglich, zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden zurück zu finden, bevor ernsthafte Krankheiten entstehen.

Yoga stellt einen Teilbereich des Ayurveda dar. Yogaüben unterstützt und erhält die Wirkungen der ayurvedischen Massage und führt zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit.
Spirituelle, psychotherapeutische und energetische Heilweisen werden im Ayurveda als Sattvavajaya bezeichnet. Diese Methoden setzen am Energiekörper des Menschen an und berühren dadurch am tiefsten die Ursache jeder körperlichen und psychischen Störung. 

Traditionell werden im Ayurveda (Massage-) Therapien für Frauen nur von anderen Frauen ausgeführt. Die von mir angebotenen Massagen, Ausbildungen und Yogagruppen stehen deshalb ausschliesslich  Frauen offen.  


Ayurvedische Gesundheitsberatung

Die ayurvedische Gesundheitsberatung enthält die folgenden Aspekte:

  • Bestimmung der individuellen körperlich-psychischen Konstitution (Prakrti-Analyse) 
  • Ermittlung von Dosha-Störungen und Disharmonien
  • Ermittlung von Stressoren und Ursachen für individuelle Störungstendenzen
  • Empfehlungen für eine harmonischere Tages- und Jahresroutine auf Basis des Ayurveda
  • Empfehlungen für eine konstitutionsgerechte Ernährungs- und Lebensweise
  • Empfehlungen zur Harmonisierung von Agni und Stoffwechsel
  • Gegebenenfalls Erarbeitung von positiven Denkmustern 
  • Gegebenenfalls einen individuell erstellten Yogatherapie-Plan 
  • Empfehlungen zur Gesundheitsprophylaxe 
  • Rasayana (regenerierende) und verjüngende Maßnahmen

 

Ayurveda-Wochenende für Frauen

Ein oder zweimal im Jahr findet in der Praxis ein Ayurveda-Wochenende für Frauen statt. Hier haben Frauen aller Altersstufen und ohne Vorkenntnisse die Möglichkeit, die ayurvedische Lehre kennen zu lernen. Sie werden umfassend informiert und können anschließend Ihren eigenen Konstitutionstyp einschätzen. Daneben wird Wissenswertes zu den Themen ayurvedische Ernährung & Tagesroutine, Yoga und Ayurveda Massage vermittelt.


 

Ayurvedische Marma- und Vitalpunkt-Massage

Die ayurvedische Medizin kennt viele unterschiedliche Massageformen. Die von mir am häufigsten praktizierte Massage stellt eine Kombination der traditionellen Ölmassage (Abhyanga), mit der ayurvedischen Tiefengewebsmassage (Vishesh), sowie der Marmapunktmassage dar. Dadurch wird die ayurvedische Massage optimal an die Bedürfnisse der Menschen unserer westlichen Gesellschaft angeglichen. Die Arbeit mit den tieferen Bindegewebsschichten lockert auch chronische Muskelverspannungen. Erst wenn verklebte Muskelfasern in den Verspannungspunkten aufgelöst wurden, können auch die subtileren Wirkungen der Abhyanga aktiviert werden.
Die in den Körperzellen festgehaltenen emotionalen und energetischen Prägungen werden durch die ayurvedische Massage ebenfalls aus dem Gewebe herausgelöst.  Durch das Entfernen von Blockaden in den Marma- und Energiepunkten, sowie in den Körperkanälen (Srotas) und den Meridianen (Nadis), wird der freie Fluss von Lebenskraft (Prana) im Körper wiederhergestellt.

Ayurvedische Massagen haben vielfältige Wirkungen auf Körper und Seele:
*
Ausscheidung von Giftstoffen und Schlacken (ama)
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Regeneration aller Gewebe und Organe
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Stärkung des Immunsystems
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Sanfte Lösung von Muskelverspannungen & Regeneration der Wirbelsäule
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Vorbeugung von Migräne und Kopfschmerzen
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Förderung von Ausgeglichenheit und Entspannung
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Stressabbau, Förderung eines gesunden Schlafs 
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 Belebung des Kreislaufs
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Verbesserung der Blut-und Lymphzirkulation
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Verbesserung der Verdauungsfunktion
* Harmonisierung des Nervensystems
*
Verbesserung des Hautbildes und Stärkung des Bindegewebes
*
Verjüngende Wirkung auf den ganzen Organismus
*
Intensive Reinigung des Energiesystems
* Herauslösung von traumatischen Erlebnissen und negativen Emotionen aus dem Muskel- und Skellettsystem

Jede Massage ist individuell auf den einzelnen Menschen und seine Konstitution abgestimmt, und wird durch Energiearbeit ergänzt. Auf diese Weise werden belastende Erfahrungen, die in Körper und Seele gespeichert sein können, noch nachhaltiger aus der Körperstruktur herausgelöst. Jede Massage führt dadurch zu einer intensiven Reinigung des Energiesystems von energetischen Blockaden und Disharmonien in Körper, Geist und Seele.

Wählen Sie, je nach Bedarf, zwischen einer Ganzkörpermassage oder einer Massage von Rücken und Nacken. 
Eine Ganzkörpermassage besteht aus:
* Rücken- und Nackenmassage, inklusive Arme
* Massage der Beine und Füße (Padabhyanga) 
* Bauchmassage (Udarabhyanga) 
* auf Wunsch Kopfmassage (Shiroabhyanga) und Gesichtsmassage (Mukabhyanga) 

Traditionell werden im Ayurveda Ganzkörpermassagen empfohlen. Hierfür sollten Sie mindestens 60-90 Minuten einplanen. 
Verspannungen in Rücken und Nacken können auch in einer Teilkörpermassage von 45-60 Minuten gelöst werden. Weitere mögliche Teilkörpermassagen sind: Fußmassage (Padabhyanga), Kopf- und Gesichtsmassage (Shiroabhyanga, Mukabhyanga) und Bauchmassage (Udarabhyanga).

Wenn Sie zum ersten Mal zur Ayurveda-Massage kommen, ist eine Kombination der ayurvedischen Konstitutionsanalyse und Kurzberatung mit einer ayurvedischen Massage empfehlenswert.

 

Sattvavajaya und Devavyapashraya Cikitsa: Die psychotherapeutischen und spirituellen Therapien des Ayurveda

Die ayurvedische Medizin kennt drei Gruppen von Therapiemethoden:
1. Rationale Therapien: Hierzu gehören z.B. die klassischen Reinigungsverfahren, Kräuterheilkunde und ausleitende Massagen.
2. Psychotherapeutische und energetische Verfahren (Sattvavajaya): In diese Kategorie gehören unter anderem Yoga, Medtitationen, Farbtherapie, die Entwicklung positiver Gedankenmuster, Marmatherapie und ayurvedische Massagen, die am Marma-Nadi-System ansetzen.
3. Spirituelle Verfahren: Hierzu gehören Heilgebete, Geistheilen (Spirituelles Heilen), Mantren und spirituelle / magische Rituale.

Psychotherapeutische und spirituelle Heilverfahren setzen direkt an der Wurzel der Krankheit an und helfen dem Klienten/ Patienten dabei, negative Gedankenmuster zu verändern und Stress zu umgehen, welche als Hauptursachen von Krankheiten anzusehen sind.

Psychotherapie und Ayurveda
Das ayurvedische Gesundheitssystem kennt keine Trennung von körperlichen und seelischen Prozessen. Durch die Tridoshalehre von Vata, Pitta und Kapha
wird deutlich, dass jeder Mensch mit seiner individuellen Konstitution geboren wird. Diese Anlagen verbleiben unser gesamtes Leben lang in uns. Sie betreffen sowohl unsere körperlichen Merkmale als auch unsere psychischen Eigenschaften. Viele Menschen leiden sehr unter bestimmten Problemen, die sie mit ihren eigenen charakterlichen Schwächen haben. Der Ayurveda hilft uns dabei, uns selbst aber auch unsere Partner, Freunde und Familienmitglieder besser zu verstehen. Indem wir unsere Konstitution kennen und begreifen lernen, wird uns klar, weshalb einige Menschen auf Stress eher mit Nervosität und Ängstlichkeit reagieren, andere einen Wutausbruch bekommen und wieder andere in eine gewisse Lethargie verfallen und den Konflikt schlichtweg verdrängen.
Dass ein bestimmtes Dosha in uns dominiert, muss aber nicht heißen, dass wir notwendigerweise auf die eine oder andere Art negativ oder selbstschädigend reagieren müssen.
Jede Bioenergie (Dosha) hat in ihrer ursprünglichen und ausgeglichenen Form positive Auswirkungen und Eigenschaften. Erst wenn eine innere Disharmonie entsteht, kommen die problematischen Aspekte der Konstitution zum Vorschein.

Neben den drei uns innewohnenden Bioenergien Vata, Pitta und Kapha, deren Zusammensetzung von Geburt an festgelegt ist, fungieren die drei Qualitäten des Geistes (Trigunas) Sattva, Rajas und Tamas im Universum und in jedem Menschen. Sattva repräsentiert das Prinzip der Reinheit, der Bewußtheit und des Lichtes. Rajas bedeutet Aktivität, Bewegung und Leidenschaft. Tamas stellt das Prinzip der Trägheit, der Unbewußtheit und der Dunkelheit dar. Bei allen Menschen überwiegt eines dieser  Prinzipien. Im Gegensatz zu den Bioenergien (Doshas) beeinflussen wir jedoch selbst, inwieweit wir die drei Qualitäten des Geistes in uns nähren.

Dadurch, dass wir unsere Konstitution kennen, werden uns unsere individuellen Stärken aber auch unsere Schwachpunkte bewusst. Hier kann Psychotherapie und Psychologische Beratung ansetzen. Der Bewusstwerdung unserer Schwachstellen und Störungstendenzen kann nun eine systematische Veränderung unserer Verhaltens- und Denkmuster erfolgen. Dieser Prozess wird durch ayurvedische Gesundheitsempfehlungen ergänzt und stabilisiert. Ayurveda ist ein ganzheitliches Konzept. Bestimmte Nahrungsmittel oder Lebensgewohnheiten können dazu beitragen, dass die Bioenergien aus der Balance geraten. Eine ganzheitliche Umstellung der Lebensweise, die zu unserer individuellen Konstitution passt, erleichtert und beschleunigt die Erfolge der psychotherapeutischen Arbeit.

Sattvavajaya
Die moderne Wissenschaft erkennt immer deutlicher den Zusammenhang von Körper und Seele. Alle unsere Gedanken und Gefühle werden mithilfe kleiner Botenstoffe, den Neurotransmittern, zu unseren körperlichen Geweben und Organen getragen. Unsere Körperzellen haben demnach teil an jeder emotionalen und mentalen Bewegung. Destruktive Gedankenmuster, negative Emotionen und Stress wirken sich dadurch unmittelbar auf unsere körperliche Gesundheit aus. 
Der Ayurveda weiß bereits seit Tausenden von Jahren um diese subtilen Vorgänge. Neben dem sichtbaren physischen Körper ist dem Menschen ein energetischer Körper zu eigen. Der Energiekörper ist von Bewusstsein durchdrungen und stellt den Bauplan unseres physischen Körpers dar. Negative Gedanken und traumatische Erlebnisse sind im Energiekörper 'sichtbar', bevor sie sich im physischen Körper manifestieren.
Die Quantenphysik beginnt heute, diese Zusammenhänge von Energie und Materie zu ergründen. Sie entdeckte, dass Licht sowohl als Teilchen (Materie!) als auch als Welle (formlos, ohne körperliche Struktur) existiert. Teilchen und Welle formen dabei beide das Licht und sind lediglich in einem unterschiedlichen Frequenzspektrum angesiedelt.
Ähnlich verhält es sich mit unserem Körper. Die spirituellen und subtilen Heilweisen des Ayurveda setzen deshalb direkt im Bereich unseres Energiekörpers, bzw. der Seele an. 
Der Ayurveda geht davon aus, dass ein großer Teil aller Krankheiten durch falsches Verhalten entsteht. Darunter versteht man falsche Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, und - vor allen anderen Dingen - negative Gedanken!
Negative Gedankenstrukturen und Traumata können mithilfe der spirituellen Arbeit sowohl aus dem energetischen als auch aus dem physischen Körper herausgelöst werden. In Anschluss daran müssen neue, positive Lebensumstände und Denkstrukturen erarbeitet werden, um die Wirkung der seelisch-körperlichen Reinigung auf lange Sicht erhalten zu können.
Das Verständnis über die ayurvedischen Grundprinzipien und Doshas (Vata, Pitta und Kapha) unterstützen und erleichtern auch jede herkömmliche Psychotherapie.

Devavyapashraya Cikitsa
Hierunter versteht man die spirituellen oder auch "übernatürlichen" Heilweisen des Ayurveda. Erkrankungen, die auf keine andere Behandlung ansprechen, werden durch diese spirituellen Therapien gelindert. Diese bestehen z.B. aus Gebeten, Mantren, Handauflegen, Heilrituale oder Besprechen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Heiler über spirituelle Heilkräfte verfügt. 



Lesen Sie auch unseren Artikel hierüber im Ayurveda-Portal!



 

Ayurveda für Frauen  |  frauengesundheitspraxis@web.de